Pfarrer

Wir haben einen Gemeindepfarrer und verdienstvolle Ruheständler.
(Alle natürlich gemeinsam mit Ebersheim) Und eine Prädikantin unterstützt uns auch!

Unser Pfarrer:

Seit September 2007 ist Klaus Wallrabenstein Pfarrer der Kirchengemeinden Zornheim und Mainz-Ebersheim.

Bild:  privat

Nachricht an Pfr. Wallrabenstein


Von 2007 bis 2010 war Tobias Kaspari Pfarrer im Ehrenamt in den Kirchengemeinden Ebersheim und Zornheim, d.h. er ist ausgebildeter und ordinierter Pfarrer und arbeitete ehrenamtlich in unseren Gemeinden mit. Im Hauptberuf promovierte er an der Universität Mainz. Sein Dissertationsprojekt hatte den Arbeitstitel: "Interreligiöses Lernen als Wahrnehmung des Fremden".

Seine Zeit ging nun leider zu Ende. Am 6. Januar 2010 wurde Pfr. Kaspari in Ebersheim verabschiedet.

 

Bild: K.Wallrabenstein

 Pfr. Dr. Tobias Kaspari verabschiedet



Im Rahmen einer Epiphaniasandacht wurde unser Pfarrer im Ehrenamt - jetzt Pfr. Dr. Tobias durch den komissarischen Dekan Stephan Müller-Kracht verabschiedet. Er wird zum 1.2.2010 Pfarrer in der rheinischen Kirche und dort zunächst in Gerderath und Ratheim die dortige stellv. Superintendentin unterstützen. Die Fotos entstanden bei dem anschließenden Empfang.
 

Pfarrer K. Wallrabenstein in Zornheim/Mainz-Ebersheim in sein neues Amt eingeführt

Mainz, 2. September 2007. Im Rahmen des Gemeindefestes in Zornheim/Mainz-Ebersheim ist Pfarrer Klaus Wallrabenstein in einem Festgottesdienst von Dekan Jens Böhm in sein neues Amt eingeführt worden. Der Tag und das Fest standen unter dem Titel „Das verlorene Schaf…“. Das Motto des Gemeindefestes aufgreifend predigte Dekan Böhm über die Bedeutung des Hirtenamtes in der Gemeinde. „Du bist Hirte in dieser Gemeinde, dies ist ein geistliches Amt und dieses Amt steht der Gemeinde gegenüber, aber nicht mit dem eigenen Wort, sondern indem es auf Gott verweist“, so Böhm im Rahmen der Einführung. „Der Pfarrer muss in einer evangelischen Gemeinde ein Hirten-Schaf sein“, erläuterte Böhm schmunzelnd in seiner Ansprache. In diesem Rollenwechsel vollziehe sich das Amt des evangelischen Pfarrers: „Schaf zu sein und sich von der Gemeinde führen lassen, aber auch gleichzeitig Hirte sein, um der Herde das Wort vom dreieinigen Gott zu predigen“, so Böhm weiter.

Wallrabenstein ist seit 1. September mit ganzer Stelle Pfarrer in der Gemeinde Mainz-Ebersheim und Zornheim. Gemeinsam mit Frau und den zwei Kindern ist er in diesen Tagen in die Pfarrwohnung nach Ebersheim gezogen. „Ich freu mich auf diese lebhafte und lebendige Gemeinde, mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement“, erzählt er von den ersten Begegnungen. „Ich möchte das, was da ist, stärken und weiter mitwirken aufzubauen“, sagte der neue Pfarrer. „Ich stelle mich den Aufgaben, die dran sind“, erläutert er sein Arbeitsprinzip der nächsten Tage. Und muss dies auch gleich unter Beweis stellen: Nach dem Einführungsgottesdienst geht es am kommenden Dienstag auf Konfirmandenfahrt und bereits am nächsten Sonntag wird die neue Orgel in Zornheim eingeweiht.

„Ich bin mit vielen Wassern gewaschen“, sagt der 45jährige Theologe lachend. Er war zuvor drei Jahre lang Pfarrer in der Evangelischen Lazarusgemeinde der Nieder-Ramstädter-Diakonie, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung in der Nähe von Darmstadt. Nach Studium in Marburg, Hamburg und Frankfurt und Vikariat in Wiesbaden-Bierstadt zog es ihn immer wieder nach England, wo er ein Gemeindepraktikum und sein Spezialvikariat absolvierte. Nach dem Zweiten Theologischen Examen folgte dann eine erste Anstellung in der Evangelischen Kirche in Sandersleben in Sachsen-Anhalt. „Das waren drei spannende und bewegende Jahre“, sagte Wallrabenstein, der in zwei Gemeinden dort an der Renovierung der Kirchengebäude mitwirkte. „Es gibt eine große Verbundenheit zu den Kirchen im Ort und vieles ließ sich dort sehr unkompliziert und unkonventionell regeln“, blickt der Theologe zurück. Danach folgten sieben Gemeindejahre in Wiesbaden-Medenbach, wo es um den Bau und die Betreuung der dortigen Autobahnkirche ging. „Bei der Konzeption sei es wichtig gewesen, einen Ort zu schaffen, der eine Tankstelle der Seele für Menschen auf der Durchreise sein kann, so Wallrabenstein über diese einzige Autobahnkirche auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Doch nach so viel Ausbau und Aufbau ist er nun froh in die Strukturen dieser neuen Gemeinde sich einzufügen zu können. Doch halt - in der Gemeinde ist der Bau eines Pfarrhauses für die vierköpfige Familie geplant – da wird ihn das Thema Aufbauen dann doch nicht so schnell loslassen.

(Text von http://www.rheinhessen-evangelisch.de/dekanat_mainz/aktuell/070907_mz_wallrabenstein.htm)